Bauzeit ist Lebenszeit

Raumfabrik

Sicherlich: Jeder wertet Zeit anders. Aber: Niemand kann davon genug kriegen. Deshalb geht die Raumfabrik so sorgsam mit ihr um. Ob Geldverdienen, Reisen oder Familienzeit. Während ein Bauprojekt läuft, muss das Leben nicht still stehen.

Drinnen hämmert jemand die Fliesen vor die Wand, vor der Haustür steht ein blaues Dixi-Klo, dahinter parken zwei Sprinter mit Handwerker-Aufdruck. „Ja, ist der denn verrückt?“, schütteln die Nachbarn ungläubig den Kopf: „Zuhause wird alles auf den Kopf gestellt und der fährt in den Urlaub.“

Ja, manche Kunden der Raumfabrik sind so verrückt: Sie lassen machen. Und kümmern sich während der Bauphase um andere Dinge, die ihnen wichtig sind: Sie nehmen wichtige Geschäftstermine auswärts wahr, unternehmen ganz bewusst sehr ausgedehnte Fahrradtouren oder fahren sogar in den Urlaub. „Um von einem Trend zu sprechen ist es sicherlich zu früh“, sagt Barbara Kattenbeck, Innenarchitektin und Projektleiterin der Raumfabrik, „aber viele Kunden haben in der Tat besseres zu tun, als ständig ihre Baustelle zu überwachen.“

Wie unlängst bei einem älteren Einfamilienhaus in Emsdetten. Zwei Bäder und ein Gästebad wurden hier umfassend modernisiert. Ein Haus mit drei heranwachsenden Kindern zeitweise ohne Toilette und Duschen bewohnen? Da fuhren die Fünf lieber in den Familienurlaub. Zwei Wochen später kamen sie erholt zurück und das Gröbste war durch. In einem Badezimmer hieß es schon wieder „Wasser marsch!“.

Das Thema „Zeit“ spiele für die Raumfabrikanten in allen Phasen eines Bauvorhabens eine absolut zentrale Rolle. Von der Planung bis zur Übergabe: „Unsere Kunden wissen immer, wo sie dran sind“, erläutert der Geschäftsführer der Raumfabrik, „ein Plan, ein Preis, ein Termin. Um den Rest kümmern wir uns.“ Dann weitet Schöpker den Blick um einen weiteren Aspekt: „Für viele unserer Kunden bedeutet Zeit bares Geld.“ Arbeitsausfälle durch überflüssige Termine und Telefonate oder unsortiertes Suchen nach Preisen und Produkten belasten das Budget auf der Einnahme-Seite. Gerade bei Führungskräften, Gewerbetreibenden und Selbständigen kommt das zum Tragen.

„Wir wollen unseren Kunden den Kopf freihalten, für alles, was ihnen wichtig ist“, unterstreicht Sven Schöpker. Zwar nutzt jeder seine Zeit anders. Aber die wenigsten genießen es, sie mit Baustress zu vergeuden. Hier wirkt die Projektleitung der Raumfabrik als Filter. „Aus intensiven Vorgesprächen haben wir bei der Badsanierung beispielsweise eine solide Vorauswahl an Materialien und Einrichtungsideen“, kommt Barbara Kattenbeck auf das zitierte Beispiel zurück. Das ersparte der Familie so manches Wochenende in Fliesenausstellungen oder Einrichtungshäusern. Also Zeit, die auch in Familienaktionen und Freizeit gut investiert ist. Oder in einen Stadtbummel: „In eine freistehende Badewanne und einen Waschtisch hatten sich die Eltern während die Pläne gezeichnet wurden bei einem Innenstadtbesuch in Münster quasi im Vorbeigehen verliebt“, erzählt die Projektleiterin: „Die Objekte haben wir natürlich sofort besorgt und dazu Passendes vorgeschlagen.“

Mit anderen Worten: Bauzeit kann auch ganz einfach Lebenszeit sein. Deshalb geht man bei der Raumfabrik so sorgsam damit um. „Bauzeitenplan“ heißt das zentrale Instrument dafür. Eine übersichtliche Grafik, in der genau definiert wird, welche Handwerker zu welcher Zeit was machen. Für die passgenauen Schnittstellen sorgen die Projektleiter. „Das ist eine Sache der Erfahrung“, berichtet Barbara Kattenbeck aus dem Alltag, „da kommt uns enorm zugute, dass sich die Handwerker von vielen Bauvorhaben bereits untereinander kennen.“

Viele Übergaben klappen ohne Worte. Sonst hilft das Intranet der Raumfabrik, wichtige Infos schnell weiterzuleiten. Wie gesagt: Man kennt sich. „Natürlich sind wir immer vor Ort, wenn Fragen auftauchen oder beim Rückbau unvorhergesehene Situationen auftreten“, stellt Barbara Kattenbeck klar. Als Projektleiter müsse man jederzeit die Kundenbrille aufhaben. Auch wenn der gerade mal nicht greifbar ist: Was wäre ihm jetzt wichtig? Wie geht es so weiter, dass überraschende Probleme nicht aufhalten? Ein Beispiel: „Als wir gerade in Portugal und ohne Netz waren, haben die Handwerker beim Rückbau einen Feuchtigkeitsschaden unter einer Dusche gefunden“, berichtete der eingangs erwähnte reisefreudige Bauherr von seiner Badsanierung im Sommer 2017. Barbara Kattenbeck organisierte die Bautrocknung, ließ eine Feuchtigkeitssperre einbauen, die eigentlich nicht im Angebot stand. Mit dem Handy dokumentierte sie Schaden und Lösung. „Das Problem war erledigt, bevor wir überhaupt davon gehört hatten“, zeigt sich der Kunde noch heute dankbar.

Übrigens: das Dixi-Klo vor seiner Haustür hatte die Familie nie von innen gesehen. Es diente den Handwerkern als Ausweich-Toilette. Dank präzisem Bauzeitenplan waren Kinder und Eltern außerhalb ihres Urlaubs keinen einzigen Tag um ihr privates „stilles Örtchen“ verlegen.