Unsere Business-Line

Raumfabrik

Unter dem Titel Business-Line wird die Raumfabrik in Zukunft verstärkt Geschäftskunden ansprechen. Hier scheint der Bedarf an Bauvorhaben besonders groß. Warum, das schildert der Geschäftsführer der Raumfabrik, Sven Schöpker, in diesem Interview.

Business-Line. Klingt gut. Aber warum vermuten Sie ausgerechnet in unserer gut laufenden mittelständischen Wirtschaft einen „Renovierungs-Rückstand“?

Weil sich die Grundbedingungen des Wirtschaftens durch dynamische Prozesse wie die Digitalisierung fortlaufend ändern. Sie stellen besondere Anforderungen an die moderne Arbeitswelt. Laut einer Umfrage im Auftrag des Bildungsministeriums glauben drei von vier Deutschen, dass sich die Arbeitswelt bis 2030 gravierend verändern wird. Völlig zu Recht wie ich finde. Die schleichende Automatisierung vieler Prozesse, die heute noch von Hand, vom Schreibtisch oder Telefon aus gesteuert werden, ist längst spürbar. Was unsere Büros und Kundenräume angeht, müssen Unternehmen auf diese Veränderung reagieren. Und zwar proaktiv. Sonst werden Sie schnell von den Folgen der Digitalisierung überrollt – ähnlich wie Unternehmen, die sich in den 80er Jahren gegen die Einführung von Computern gesperrt haben.

Doch wie soll das gehen: Aufträgsbücher voll, ein Haufen Arbeit und dann erst umbauen?

Ob Neubau oder Umbau, das kommt ja auf den Einzelfall an. Jedoch: Wer aus Zeitnot heute Veränderungen verschläft, baut noch mehr Druck für die Zukunft auf. Deshalb ist es so wichtig, richtig und zeitig zu handeln. Leider sind wir Menschen generell – da nehme ich unser Handwerk ganz bewusst nicht aus – oft von der Alltagsblindheit geschlagen, wenn alles rund läuft. Aber ich bin mir sicher: Um bestehen zu können, brauchen Unternehmen sichere räumliche Grundlagen für variable Arbeitsbeziehungen. Diese zeichnen sich beispielsweise für eine solide, zukunftstaugliche Vernetzung der EDV sowie viel Raum für Kommunikation aus. Gleichzeitig werden aber auch Rückzugsmöglichkeiten für Teams und Fachleute benötigt, die Ruhe brauchen, um produktiv zu sein. Firmensitze, Planungsbüros, sogar Kanzleien und Arztpraxen wandeln sich zunehmend hin zu Knotenpunkten in einem digitalen Netzwerk. Die Rede ist nicht umsonst von „atmenden Organisationen“, in denen aus Stammbelegschaften mobile Arbeitseinheiten werden und wo spezifisches Know-How für Projekte von Spezialisten eingekauft wird. Da braucht es Raum zum Austausch mehr als feste Arbeitsorte.

Lassen Sie raten: Da hilft wohl nur Raumfabrik 4.0, oder?

(Lacht) Nein, aber unsere Expertise zeigt, dass wir von der Raumfabrik wissen, wie selbst unter Zeitdruck sauber und schnell neue Raumwelten entstehen. Dabei sind wir nicht die ersten Ansprechpartner, wenn es um die Folgen der Digitalisierung geht. Dafür sind branchenspezifische Verbände oder Beratungsunternehmen zuständig. Ich verspreche mir in diesem Zusammenhang auch viel von unserer Kooperation mit der TON Gesellschaft für Objekteinrichtung mbH in der Speicherstadt in Münster. Sie haben auf diesem Gebiet eine hervorragende Expertise vorzuweisen. Aber wenn es darum geht, bauliche Veränderungen oder Neubauten zeitsparend durchzuführen, dann sind wir von der Raumfabrik die Experten. Denn eins ist klar: Längere Ausfälle – nach dem Motto: Wegen Umbau geschlossen! – kann sich gerade in wirtschaftlichen Zeiten kein Unternehmen leisten.

In unseren Referenzen finden Sie Beispiele zu unseren bisherigen Business-Projekten.