Neubau einer Villa in Mühlheim

NeubauHaus

„Es ist so ganz unser Haus. Einfach perfekt.“

 

Der Bauherr

Highlights

  • Großzügige Villa im Bauhaus-Stil
  • Gute drei Meter Raumhöhe
  • Große Fensterflächen für lichtdurchflutete Räumlichkeiten
  • Geschoss-übergreifende Galerie über dem Essbereich

Die Aufgabe

Eine Modellarbeit diente als Vorlage für die eigene Villa

Klare Linien, große Fenster, Bauhaus-Stil:
Das Paar hatte eine sehr konkrete Vorstellung von ihrem neuen Zuhause in Mülheim an der Ruhr. Also erstellte der Bauherr ein Modell aus Kartonpapier im Maßstab 1:50. Dann machte er sich auf die Suche nach jemanden, der das Traumhaus realisiert. Bei der Raumfabrik Düsseldorf wurde das Paar fündig. Heute wohnen die beiden in einer Villa, die absolut nicht von Pappe ist.

„Ich habe schon früher gerne Landschaften für die Modelleisenbahn gebastelt“, schmunzelt der Bauherr, „und als Maschinenbauer kenne ich 3D-Simulationen aus dem Alltag.“ Doch welcher Architekt nimmt ein selbst gebasteltes Haus auf einer Plastikplatte ernst, die sogar rundherum liebevoll mit einer Art Kunstrasen beklebt wurde? Die Antwort hat einen Namen: Christof Strelecki von der Raumfabrik in Düsseldorf.

Ein Laie, der sein selbst entworfenes Traumhaus direkt mit ins Büro bringt, war ihm bis dahin noch nicht begegnet. Aber: Irgendwann ist eben immer das erste Mal. Der versierte Architekt hörte zu, schaute sich erst das Modell und dann die Alt-Immobilie auf einem Hang-Grundstück bei Mülheim an der Ruhr sorgsam an, wo das neue Haus entstehen sollte. Dann kam er im Gegensatz zu anderen Berufskollegen zu einem Entschluss: Das Modell passt auf die Bausituation, wenn es gut geplant und mutig realisiert wird.

Dazu muss man wissen, dass der Kunde ein altes Haus aus den 1960er Jahren auf einem parkähnlichem Grundstück erworben hatte. Es liegt 60 Meter von der Zufahrt entfernt, würde aber bei Abriss auf dem alten Bauteppich nicht mehr genehmigt werden. Einzige Alternative: Abriss der ersten und zweite Etage, Neubau auf dem alten Sockelgeschoss, in dem sich ein lange nicht mehr genutztes Schwimmbad befand. Stichwort: Bestandsschutz. Da stellen sich gleich mehrere Fragen nach Statik, Aufteilung und Grundriss. „Nicht einfach, aber machbar“, meinte Christof Strelecki.

Schließlich ging es hier um den Traum eines Kunden. Nicht mehr und nicht weniger. Über diese Chuzpe freuen sich die neuen Bewohner noch heute. Denn mehrere Planer hatten eben diese nicht gezeigt. Sie schauten auf das Modell und sahen nur Probleme. „Geht nicht, passt nicht, wird nicht genehmigt“, hörten die Eheleute immer wieder. Strelecki nahm seine Kunden indes ernst und entwickelte auf Basis des Papp-Modells eine moderne Villa mit Einliegerwohnung.

 

Die Lösung

Vom Karton-Papier zum Traumhaus

Der Architekt der Raumfabrik führte das Paar sicher durch den nicht immer einfachen Prozess des Bauantrags, der sich über mehr als ein halbes Jahr zog. Doch wer sein ganz privates Glück sucht, braucht oft Geduld. Und Glückssucher begleitet Christof Strelecki eben von Haus aus gern. Der Stempel für die Baugenehmigung kam schlussendlich.

Wo sich einst das Schwimmbad befand, entstand eine Einlieger-Wohnung für Angehörige mit 100 Quadratmetern und zwei Terrassen. Und darüber ein Wohntraum exakt in dem Stil, den sich das Paar in der Lebensmitte wünschte: licht, luftig, großzügig, mit guten drei Metern Raumhöhe. Ein offener Wohnstil mit vielen übergreifenden Sichtachsen, aber auch mit einigen Rückzugsräumen für Arbeit und Gäste. Und vor allem sollte das Traumhaus flexibel für alle Lebenslagen auf Dauer nutzbar bleiben: Wenn die die Treppen zum Obergeschoss einem der Bewohner einmal zu viel werden sollten, findet sich aller Komfort auch auf der mittleren, der ebenerdigen Ebene völlig barrierefrei.

Seit einigen Monaten leben sie nun in ihrem Traumhaus. Entspricht es dem Modell aus Kartonpapier? „Vom Grundaufbau her absolut,“ konstatiert der Bauherr und fährt dankbar dankbar fort: „es wurde alles lichtdurchflutet, hell und gemütlich.“ An diesem Projekt hat sich für Christof Strelecki besonders intensiv gezeigt, wie wichtig es ist, sorgsam zuzuhören und auf die Wünsche der Raumfabrik-Kunden einzugehen. „Schon das Modell aus Pappe machte mir deutlich, dass es hier um etwas ganz Besonderes geht“, erinnert er sich, „nicht allein um beliebigen Wohnraum, sondern um ein Lebensprojekt.“

Große Fensterflächen für den fließenden Übergang zwischen Innen- und Außenbereich wurden gewünscht. Eine geschoss-übergreifende Galerie sollte unbedingt integriert werden – und viel Stauraum für Ordnung und Übersichtlichkeit sowie Räume für Gäste und Gesellschaft. Eine arabisch anmutende Lounge zum Genuss von Musik und Medien war dem Paar außerdem sehr wichtig. Die Möbel dafür waren schon vorhanden. Für den perfekten Klang sorgte das Auditorium in Hamm mit einem ausgefeilten akustischen Konzept und unsichtbaren Lautsprechern in der Decke.

Alles wurde realisiert – innerhalb von zehn Monaten nach Abriss der Alt-Immobilie. Selbst der großzügige Garten wurde in dieser Zeit von Grund auf neu angelegt. Nach der Baugenehmigung griff eins ins andere. Das hat Spuren hinterlassen, auch auf der Erinnerung an eine vergleichsweise ruhige Neubauphase. „Der Übergang der Gewerke hat meine Frau und mich begeistert sowie die allzeit direkte, offene und freundliche Kommunikation“, berichtet der Bauherr heute, „so etwas kannten wir von früheren Projekten überhaupt nicht.“ Und dann spricht er das größte Lob aus, das Raumfabrikanten hören können: „Es ist so ganz unser Haus. Einfach perfekt.“

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